Freitag, 17. Juni 2011

Weinstadt spielt auch für Hegnach

 

(gni). Letzter Durchgang in der Fußball-Relegationsrunde. Am Sonntagabend steht fest, wer künftig in welcher Liga spielen wird. Der SC Weinstadt zum Beispiel hofft, den Sprung in die Bezirksliga zu schaffen. Die Daumen drücken ihm dabei auch SV Hegnach und Anagennisis Schorndorf.

Das hat mit folgender Rechnung zu tun: Gelingt dem SC Weinstadt der Aufstieg, besteht die A?I nur noch aus 14 Mannschaften (weil der Große Alexander Backnang im Abstiegsfall der A II zugeordnet ist). Die Sollzahl aber ist 15. In diesem Falle füllt der Verlierer des Relegationsspiels die Staffel auf, also SV Hegnach oder Gegner Anagennisis Schorndorf. Das ist in den Verbandsrichtlinien festgelegt.Relegation zur Kreisliga A I.SV Hegnach – Anagennisis Schorndorf (Samstag, 16 Uhr, in Weinstadt). Auf einen Sieg von Weinstadt beim Großen Alexander Backnang wollen es weder SV Hegnach noch Anagennisis Schorndorf ankommen lassen. Schon weil der Verlierer einen ganzen Tag lang zittern müsste. Hegnach und Schorndorf treten schon am Samstag gegeneinander an, Weinstadt spielt am Sonntag. Für den SV Hegnach spricht, dass er nach einer erfolgreichen Rückrunde und dem Sieg im ersten Relegationsspiel hochmotiviert sein dürfte. Anagennisis dagegen blickt auf eine eher frustrierende Saison zurück und musste eine spielfreie Pause überbrücken.Relegation zur Kreisliga A II. SC Fornsbach – SV Winnenden (Sonntag, 11 Uhr, in Rudersberg). Die SV Winnenden sah zur Winterpause schon wie ein sicherer Absteiger aus. Sie aber hat sich die Chance zum Ligaverbleib erarbeitet. Und die will sie nun nutzen. Co-Trainer René Walter: „Wenn wir die Leistung abrufen, die wir in der Rückrunde gezeigt haben, dann bin ich zuversichtlich.“ Die lange Pause sei auch kein Nachteil. „Wir haben im Training das Niveau hoch gehalten.“ Bis auf Simon Fleck, dessen Einsatz noch unsicher ist, haben Walter und Patrick Lambor ihre Wunschelf zur Verfügung.Relegation zur Bezirksliga.Großer Alexander Backnang – SC Weinstadt (Sonntag, 16 Uhr, in Sulzbach/Murr). Der SC Weinstadt schien schon in der Bezirksliga zu stehen, da wurde er im letzten Spiel in Birkmannsweiler drei Minuten vor Schluss noch aus allen Träumen geholt. „Da war schon eine gewisse Leere da“, sagt Co-Trainer Achim Gregorius. Enttäuscht aber seien vor allem die Spieler gewesen. „Wir Trainer haben es anders gesehen. Es war insgesamt eine Supersaison.“ Die soll jetzt doch noch gekrönt werden. Die Mannschaft habe nach der Niederlage in Birkmannsweiler sofort kämpferisch reagiert: „Dann machen wir’s halt auf dem anderen Weg“. Den ersten Schritt dabei ist sie schon gegangen. Auch wenn das 1:0 gegen Allmersbach etwas glücklich gewesen sei. Zustande kam es ohne drei Stammkräfte: Markus Pscheidl, Sebastian Faller und Spielertrainer Sven Vogel fehlten. Pscheidl und Faller sind jetzt wieder aus dem Urlaub zurück, Vogel kann wegen Knieproblemen noch nicht wieder spielen. Die Chancen aber steigen, auch wenn Gregorius sagt: „In der Bezirksliga gibt es keine schwache Mannschaft.“