Freitag, 1. Juli 2011

Mit jungem Team auf einstelligen Tabellenplatz

 

 

 

Dietmar Hopp

Foto: privat

 

Fussball - Dietmar Hopp, Mäzen des Bundesligisten 1899 Hoffenheim, hofft auf eine starke Einflussnahme von DFB-Präsident Theo Zwanziger, um vorhandene Problembereiche im Weltverband Fifa zu beheben. "Ich wünsche mir, dass da aufgeräumt wird. Eine Weltmeisterschaft nach Katar zu vergeben, das ist eine sehr grenzwertige Geschichte. Ich habe ganz große Hoffnungen, dass Theo Zwanziger, der zwar jetzt für Sepp Blatter gestimmt hat, seine Spuren hinterlassen wird. Und dann wird sich das Problem nicht dramatisch schnell, aber nachhaltig lösen lassen", sagte Hopp bei Sport1 im Rahmen des Audi Star Talk (Ausstrahlung Samstag, 22.30).

Schonungslos


Klar ist auch Hopp bei seiner Bewertung der in Deutschland gültigen 50+1-Regel: "Meine Einschätzung ist, dass europäisches Recht dazu führen wird, dass in Deutschland das "50 plus 1" nicht bestehen bleibt. Ich habe damit überhaupt kein Problem. Aber dem deutschen Fußball geht es in Europa mit Abstand am besten. Nicht zuletzt wegen "50 plus 1"." Die in der Bundesliga geltende 50+1-Regel verhindert, dass Investoren mehr als 50 Prozent der Club-Anteile erwerben können.

Überragend


Der Milliardär glaubt nicht, dass der deutsche Meister Borussia Dortmund "solch eine Saison wiederholen kann". Das sei überragend gewesen, "aber das werden sie nicht mehr schaffen. Ich glaube und sage ganz offen, dass Bayern München deutscher Meister wird". Seinen Hoffenheimern traut er einen einstelligen Tabellenplatz zu. Und das mit einem jungen Team. "Wir wollen immer eine junge Mannschaft haben. Wir können und werden nicht mit den großen Teams in der Bundesliga konkurrieren. Wir wollen aus unserer eigenen Schmiede möglichst viele Spieler in das Bundesliga-Team bringen." sid/red