Freitag, 10. September 2010

Ein Sieg, dann zum Spitzenspiel

 

er TSV Nellmersbach hat in der Sommerpause mit Sören Kupfer, Ricardo Kamp und Steffen Bauerle erfahrene Kräfte verloren, dennoch sammelte er in zwei Spielen vier Punkte. Trainer Michael Felix ist damit „nach bescheidener Vorbereitung“ zufrieden. Die Neuzugänge kamen zwar überwiegend aus unteren Ligen und der eigenen A-Jugend, doch Philipp Gebhard (nach Kreuzbandriss noch im Aufbautraining) und Björn Sauter beispielsweise vom B-Ligisten Spvgg Rommelshausen haben schon in höheren Ligen gespielt. Ümit Karatekin – vom Landesligaabsteiger SV Unterweissach zurückgekommen – ohnehin. Ein kleines Problem sieht Felix auf der Torhüterposition, weil Neuzugang Michael Wonschik nach Rückenproblemen schon längere Zeit nicht mehr aufgetaucht ist und nun nur noch Stammtorwart Adrian Carosella und A-Jugendkeeper Sven Hartinger zur Verfügung stehen. Im Notfall allerdings stehe Timo Bauer Gewehr bei Fuß. Am Sonntag erwartet der TSV die Schmidener. Felix: „Da müssen wir gewinnen.“ Dann geht's eine Woche später zum Spitzenspiel bei der Viktoria Backnang.
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rei Spiele, ein Punkt. So ist die SV Winnenden im vergangenen Jahr in die Saison gestartet. Am Ende stand der Abstieg. Nach drei Spielen hat die SV nun noch gar keinen Zähler auf dem Konto. Abteilungsleiter Alexander Jänel bleibt dennoch ruhig. „Es läuft noch nicht rund, aber das ist auch nicht verwunderlich. 15, 16 neue Spieler müssen integriert werden.“ Die Mannschaft habe zudem nicht schlecht gespielt, allerdings eben kein Tor erzielt. Die SV Winnenden ist im Umbruch, setzt andere Prioritäten. So wurde nun mit Markus Diler ein Jugendkoordinator installiert. „Das alles aber braucht Zeit“, sagt Jänel und hofft, dass es auf jeden Fall nicht so lange dauern wird, dass die Mannschaft gleich wieder in höchste Abstiegsgefahr gerät. Jänel: „Die Situation ist zumindest in einem Punkt ganz anders als im Vorjahr. Damals waren sechs Mann im Training, jetzt sind es über 20. Und das wird sich irgendwann auszahlen.“