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 Jugend
Mittwoch, 6. Juli 2011

WM kommt beim Nachwuchs an

 

 

WM kommt beim Nachwuchs an

Beim Tag des Kinderfußballs gab es in Waldbach verschiedene Spielstationen. Unter anderem mussten Pylonen umgeschossen werden.Foto: Herbert Schmerbeck

Fussball - Großes Gewusel war am Samstag auf dem Sportplatz in Waldbach angesagt. Volles Haus herrschte beim Tag des Kinderfußballs − auch in Sindringen, Eutendorf. Leukershausen und Weikersheim, den anderen Schauplätzen der Veranstaltung im Fußballbezirk Hohenlohe. Eingeteilt in zwei verschiedene Altersklassen (2001/2002 und 2003/2004) tummelten sich jeweils 80 Kinder am Vormittag und Nachmittag auf dem Sportgelände.

Miteinander Im Mittelpunkt stand ein kleines Turnier, bei dem in Mannschaften jeweils Vier-gegen-Vier gespielt wurde − allerdings wurde von Spiel zu Spiel die Besetzung der Mannschaft verändert. Denn beim Tag des Kinderfußballs wird großer Wert auf das Miteinander gelegt. Wer gerade nicht auf einem der fünf Kleinspielfelder stand, versuchte auf der Spielstraße mit verschiedenen Stationen sein Glück. "Es macht einfach Spaß", sagte Patrick Ehrmanntraut. "Es war ein gutes Training. Mir hat es gefallen. Auch das Einwurftraining." Gerne schaut er sich derzeit auch die Frauenfußball-WM an. Eine deutsche Spielerin bevorzugt er dabei nicht. Aber: "Es sieht ganz gut aus, was die spielen. Das ist schon okay." Marina Trautz findet dagegen Simone Laudehr "cool". Trautz war als Betreuerin im Einsatz. "Die WM-Spiele, die ich bisher gesehen habe, fand ich in Ordnung. Was mir nicht so gefallen hat, war, dass die Nigerianerinnen beispielsweise so aggressiv gespielt haben." Birgit Prinz sei immer noch ihre Lieblingsspielerin im deutschen Team, sagt Tina Müller, deren Sohn Torben am Tag des Kinderfußballs teilnahm. "Die Deutschen sollen so weitermachen. Ich würde es ihnen gönnen, wenn sie Weltmeister werden." Sohn Torben (9) ist dagegen überzeugt, dass Deutschland den Titel holt. "Die spielen gut. Das könnte schon reichen."

Torjägerin Noch keine Lieblingsspielerin hat die fünfjährige Franziska Schnell. "Ich mag die, die am meisten Tore schießt", sagt sie. "Die WM-Spiele haben mir aber bisher gefallen." Noch kickt sie selbst nicht im Verein. Will es aber ihren beiden Brüdern gleichtun und auch einmal in einer Mannschaft spielen. "Der Tag hat mir allgemein gut gefallen." Und auch Trautz war als Betreuerin mit Begeisterung bei der Sache, auch wenn sie meint: "Selbst Fußball zu spielen, ist nicht so ganz meine Sache." red/mars