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Freitag, 27. Mai 2011

Die Auf- und Abstiegsregelung

 

Fußball - Die Fußballer sind kurz vor dem Ziel. Noch zwei Spieltage, dann ist die Saison 2010/2011 vorbei. Doch nicht nicht alle Vereine verabschieden sich sofort in die Sommerpause, steht doch noch die Relegation auf dem Programm. Wie jedes Jahr stellt sich die Frage, wer steigt direkt ab und wer darf versuchen über die Relegation doch noch den Klassenerhalt zu schaffen? Nachstehend eine Erklärungshilfe.

Auf- und Abstieg

Aus der Verbandsliga Württemberg steigen vier Vereine ab. Die Anzahl erhöht sich auf fünf bei mehr als zwei Absteigern aus der Oberliga. Tura Untermünkheim hat mit dem Abstieg aus der Verbandsliga nichts mehr zu tun. Die Spvgg 07 Ludwigsburg hat es bei derzeitigen fünf Punkten Rückstand schwer (noch drei Spiele), den Klassenerhalt zu schaffen. Der SKV Rutesheim (Relegationsplatz) benötigt noch Punkte für den Nichtabstieg.

Auch aus der Landesliga steigen vier Vereine in die jeweiligen Bezirksligen Hohenlohe, Enz/Murr, Rems/Murr und Unterland ab. Die Anzahl erhöht sich auf fünf bei mehr als zwei Absteigern aus der Verbandsliga. Der TSV Hessental steht als direkter Landesliga-Absteiger fest. Gefährdet sind der TSV Michelbach/Wald (vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz) und die TSG Bretzfeld.

Drei Direktabsteiger gibt es in der Bezirksliga Hohenlohe. Die Anzahl erhöht sich auf vier bei mehr als zwei Absteigern aus der übergeordneten Landesliga. In der Bezirksliga Hohenlohe ist zwei Spieltage vor dem Saisonende nur eines klar: Der VfB Bad Mergentheim steht als erster Absteiger fest. Der SSV Stimpfach (Vorletzter) wird es schwer haben, die Klasse zu halten. Vier weitere Teams (FV Künzelsau, Spvgg Hengstfeld, TSG Öhringen II und der ESV Crailsheim) werden um die Plätze oberhalb der Abstiegszone kämpfen. Die Eisenbahner aus Crailsheim haben es selbst in der Hand (Auswärtsspiele in Künzelsau und Öhringen II), das es nicht wie 2009 zum Abstieg kommt

Aus der Kreisligen A1 steigen bis zu drei und aus der A2 bis zu zwei Vereine ab. Das bis bezieht sich jeweils darauf, in welche Liga der Meister der Kreisliga B5 aufsteigt. Hier wird womöglich am Sonntag eine Vorentscheidung fallen, wenn der Tabellenführer aus Gaisbach (wäre Aufsteiger in die A1) in Obersontheim (wäre Aufsteiger in die A2) antritt.

In die Relegation mit den jeweiligen Vizemeistern der untergeordneten Liga gehen die ersten nicht auf einem direkten Abstiegsplatz stehenden Vereine. Maßgebend ist der Tabellenstand nach dem letzten Spieltag.

Rückkehrer

Auch wenn noch zwei Spieltage in den unteren Ligen zu absolvieren sind, sicher ist: Die Bezirksliga Hohenlohe begrüßt neue Vereine und alte Urgesteine. Die sind die Meister der Kreisliga A2, der TSV Ilshofen (nach 31 Jahren) und A3, den TV Niederstetten (nach 18 Jahren). Die DJK Bieringen kehrt nach zweijähriger Abstinenz von Kreisliga B 4 in die Kreisliga A3 zurück.

Junioren

Bei den Junioren geht es nach dem Rundenende noch um den Aufstieg in die Landesstaffel der C-Junioren sowie die Verbandsstaffeln der A- und B-Junioren. Noch nichts entschieden ist im Titelkampf der A-Junioren-Bezirksstaffel. Vor den letzten beiden Begegnungen führt die Spvgg Gröningen/Satteldorf die Tabelle mit einem Punkt vor dem Verfolgertrio SGM Künzelsau/Morsbach, TSV Obersontheim und der SGM Dünsbach an. Der Hohenloher Bezirksstaffelmeister spielt am 26. Juni und 3. Juli gegen den Meister aus dem Bezirk Unterland, den VfL Brackenheim, um den Aufstieg in die A-Junioren Verbandsstaffel Nord. An diesem Sonntag empfangen die Pfedelbacher B-Junioren zum Saisonabschluss um 10.30 Uhr die Spvgg Gröningen/Satteldorf. Der TSV Pfedelbach steht bereits als Bezirksstaffelmeister fest und erhält ebenfalls die Chance sich über ein Aufstiegsspiel für die Verbandsstaffel Nord zu qualifizieren. Die beiden Begegnungen gegen den Unterland-Vertreter SC Abstatt werden ebenfalls am 26. Juni und 3. Juli ausgetragen. Bei den C-Junioren heißt der Bezirksmeister entweder TSG Öhringen oder TSV Crailsheim. Öhringen hat noch zwei Begegnungen zu absolvieren und verfügt über einen Drei-Zähler-Vorsprung aus seinen Verfolger. Wobei der TSV Crailsheim noch dreimal punkten kann. Der Meister bestreitet am 25. Juni und 2. Juli die Aufstiegsspiele gegen den Meister des Bezirks Neckar/Fils zur Landestaffel 2. jüwa/tok