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Dienstag, 5. Juli 2011

Torjäger, Heimvorteil, offensive Spielweise: Jahresbilanz der Kreisliga

Von Werner Grässle

Fussball - Zu einer Jahresbilanz gehört neben dem Geschäftsbericht auch trockenes Zahlenwerk, aus dem sich vielleicht doch das eine oder andere Überraschende und Unerwartete herauslesen lässt. 240 Spiele wurden in der Kreisliga Sinsheim in der abgelaufenen Saison absolviert, wobei die 16 Mannschaften insgesamt 831 Tore erzielten. Dies entspricht im Schnitt 3,46 Toren pro Spiel, was die offensiv ausgerichtete Spielweise aller Teams deutlich unterstreicht. Den Zuschauern dürfte diese Spielfreude gefallen haben.

Die Heimmannschaften unterstrichen mit 465 Treffern ihren Heimvorteil. 366 mal durften allerdings auch die Auswärtsteams einen Treffer ihrer Mannschaft bejubeln. Erfolgreichster Torschütze war dabei Hakan Ince, der für den neuen Meister TSV Michelfeld gleich 31 mal die Kugel im jeweiligen gegnerischen Kasten versenkte und damit nahezu 40 Prozent zu den 77 Treffern seiner Elf allein mit beisteuerte. Markus Stumpf und Marco Schäfer von der SG Waibstadt folgen mit 23 und 20 Treffern auf Platz zwei und drei der Torjägerliste.

Einer dieser Torschützen hätte ausgereicht, um die 19 Treffer des Tabellenschlusslichts SG Untergimpern in dessen 30 Saisonspielen zu erzielen. Den höchsten Saisonsieg verbuchte der TSV Helmstadt beim 8:0 gegen den TB Richen.